7 Wahrheiten und ein Throwback

Ende letzten Jahres durfte ich durch die Verkettung unterschiedlicher Umstände spontan eine tolle neue Bekanntschaft machen: Ich treffe an meinem 28. Geburtstag auf Sabine Wirsching, die talentierte Autorin mit dem unverwechselbaren pinken Pferdeschwanz. Diesen Frühling steht sie mit ihrem Debut-Roman "Druckstaueffekt" in den Startlöchern. Auf ihrem Blog wurde ich am 16.Januar 2015 nominiert, sieben Wahrheiten über mich auf meinem Blog zu erzählen. Geehrt. Nachdenklich. Und lange aufgeschoben. Was für sieben Wahrheiten gibt es über mich?

Heute sitze ich hier und habe passenderweise auf einer alten Festplatte ein Survey von mir selbst gefunden, das ich 2003 ausgefüllt hatte, als ich 16 Jahre alt war und während meiner Schulzeit für 208 Fragen eindeutig zu viel Zeit übrig hatte. Deshalb geht jetzt der Vorhang auf für Nostalgie und die Antworten von sieben (ausgewählten) Wahrheiten über DEFRANZY, die sie noch heute (fast genauso) unterschreiben würde.

Wie würdest Du Dich selbst in einem Wort beschreiben?
2003: Intensiv
2015: Hauptsache knallt. word! ;)

Was ist Deine größte Angst?
2003: Dass ich mich selbst verliere und es nicht schaffe, mein Leben so zu leben, wie ICH es möchte
2015: Bisher alles gut im Griff. Angst hat in meinem Leben keinen Platz. Reise nach Jerusalem oder so. (Ich habe heute leider keinen Stuhl für dich.)

Wenn Du etwas an Dir ändern könntest, was wäre es?
2003: Mich nicht in alles so schnell reinzusteigern um sich etwas mehr vor Enttäuschungen schützen zu können.
2015: Ich bereue bis heute keine einzige Enttäuschung. Und um es mit den Worten von Arthur Henry Hallam zu sagen: "Better to have loved and lost than never to have loved at all"

Wer würdest Du gerne sein?
2003: Eigentlich möchte ich gern ich bleiben
2015: Wer auch sonst?

Kannst Du Liebe definieren?
2003: Liebe ist, wenn du bedingungslos alles für eine Person tun würdest und diese für dich nicht austauschbar ist. Du verspürst den spontanen Wunsch, dass dieser Mensch immer bei dir bleibt.
2015: Nehmen wir den Kitsch aus den Worten und betrachten diese Basis als Grundlage für eine spannende Fahrt auf hoher See.

Reich und unglücklich oder arm und glücklich?
2003: Arm und glücklich
2015: Ein glückliches Lächeln lässt sich mit keinem Geld der Welt kaufen.

Welche Jahreszeit magst Du am Liebsten?
2003: Herbst. Zeit, um mit den Füßen durchs Laub zu rascheln und langsam das vergangene Jahr zu reflektieren.
2015: Ich mag bis heute die laue Wehmut des Sommers, die langsam alle Blätter bunt färbt und einen nostalgischen Nebel über die Stadt legt, in dem sich die eigenen Gedanken verlieren dürfen.